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Boccia – "Das Spiel mit den Kugeln"

Entwicklung und Geschichte

Boccia (italienisch Boccia, eigentlich = runder Körper, aus dem Vulgärlateinischen oder Bocce = Kugeln aus Hartholz, Kunststein oder Metall) ist die italienische Variante des französischen Boule-Spiels. Beim Boccia-Spiel geht es darum, die eigenen Spielkugeln möglichst nah an eine kleinere Ziel- oder Setzkugel – dem Pallino – zu platzieren bzw. die gegnerischen Spielkugeln vom Pallino wegzuschießen. Boccia wird gespielt auf ebenen, präparierten Spielbahnen und gehört zu den Kugelsportarten – wird aber auch als Präzisionssport bezeichnet.

Boccia-Spielen heißt Zusammensein, Bewegung und Wettkampf mit viel Spaß – und kann von Jung bis Alt gespielt werden…

1. Allgemein/Erklärung
Das Boccia-Spiel wird auf ebenem und perfekt nivellierten Boden gespielt und gehört zu den Kugelsportarten – wird auch als Präzisionssport bezeichnet. Die vorschriftsmäßig eingeteilten Spiel-Bahnen sind durch Umfassungsbretter aus Holz oder andere nicht metallische Materialien abgegrenzt. Eine Spiel-Bahn hat eine Länge von 24,0 bis 26,5 Meter und eine Breite von 3,6 bis 4,5 Meter und ist in verschiedene Abschnitte unterteilt.

Die Boccia-Spielkugeln bestehen aus einer besonderen Kunststein-Mischung (synthetisches Material) und sind zur besseren Unterscheidung unterschiedlich eingefärbt. Sie haben einen Durchmesser von 10 bis 12 Zentimeter und wiegen zwischen 800 und 1.100 Gramm. Die kleine Setzkugel – dem Pallino (Ziel- oder Setzkugel) – besteht ebenfalls aus einer Kunststein-Mischung (synthetisches Material), ist 4 Zentimeter im Umfang und wiegt 60-90 Gramm.

2. Spiel- und Setzkugel
Boccia wird mit 8 großen Spielkugeln und 1 kleineren Ziel- oder Setzkugel – dem Pallino – gespielt. Jede Mannschaft spielt mit 4 Spielkugeln. Die Spielkugelfarbe der einen Mannschaft muss sich deutlich von der Spielkugelfarbe der anderen Mannschaft unterscheiden.

3. Wahl der Spielkugelfarbe
Der Schiedsrichter entscheidet durch einen Losentscheid oder Münzwurf, welche Mannschaft den Pallino wirft. Diese Mannschaft kann sich auch die Farbe ihrer Spielkugeln aussuchen. (Steht kein Schiedsrichter zu Verfügung, lassen die beiden Teamkapitäne das Los entscheiden).

4. Spielablauf
Der Pallino wird von einem Spieler jener Mannschaft ins Spiel gerollt oder geworfen, die den Losentscheid für sich entschieden hat. Der Spieler, der den Pallino wirft, muss nach erfolgreicher Platzierung des Pallinos auch die erste Kugel werfen. Im Anschluss ist die gegnerische Mannschaft so lange am Zug, bis eine ihrer Spielkugeln näher am Pallino liegt als die des Gegners oder alle 4 Spielkugeln abgeworfen wurden. Diese Grundregel bestimmt somit die Abfolge der Würfe. Wenn also eine Mannschaft eine Kugel näher an den Pallino heran spielt, tritt sie zur Seite und überlässt ihrem Gegner das Spiel.Jener Mannschaft, die den Pallino einwirft, obliegt zu jeder Zeit des Durchgangs das Recht auf den ersten Wurf.

Beispiel: Team A wirft den Pallino und spielt die erste Kugel. Team B befördert im Anschluss die Spielkugel von Team A aus der Bahn, wobei auch die eigene Spielkugel aus der Bahn rollt. Es befindet sich nur noch der Pallino innerhalb der Bahn. In diesem Fall behält Team A weiter das Recht, die erste Spielkugel zu spielen.

Der Spieler, der an der Reihe ist, läuft außerhalb der Bahn entlang zum Abwurfpunkt. Die Positionen der Kugeln sind ebenfalls von außerhalb der Bahn aus zu betrachten.

5. Wurfarten
Die Mannschaften dürfen ihre Spielkugeln rollen, werfen, aufspringen lassen usw., sofern die jeweilige Kugel dabei nicht die Bahn verlässt oder der Spieler die Foullinie nicht übertritt. Ein Spieler darf auch jede im Spiel befindliche Kugel wegschießen, um einen Punkt zu erzielen oder die Punkte des gegnerischen Teams zu reduzieren. Der Spieler darf die Kugel in der Wurfbewegung sowohl von oben als auch von unten greifen, solange die Kugel unter Schulterhöhe die Hand verlässt.

Es liegt im Ermessen des Turnierleiters, bestimmte Änderungen des aktuellen Regelwerks auf Grund einer körperlichen Behinderung zu erlauben. Diese Auslegung muss vor Wettbewerbsbeginn angefragt und geregelt werden und darf keinen anderen Athleten benachteiligen. Die Auslegung der Abwurfaktion befasst sich mit der Bewegung der Extremitäten während des Werfens bzw. Rollens.

Raffa:
Dort muss die Kugel mind. über die D-Linie geworfen werden. der Spieler muss ansagen, welche Spielkugeln (Pallino) er treffen will.
Volo:
Der nur einen begrenzten Teil des Bodens berühren darf (darf max. 40 Zentimeter vor der Spielkugel aufkommen), bei dem ebenfalls das Ziel angesagt werden muss.

Nicht regelgerecht getroffene Spielkugeln werden zurückgelegt. Daher müssen alle Spielkugeln angezeichnet bzw. markiert werden. Am Ende eines Spielsatzes zählen die Spielkugeln, die näher am Pallino liegen als die des Gegners als Punkte.

6. Anzahl der Würfe pro Spiel
Einzel:
Der Spieler darf vier Spielkugeln spielen.
Doppel:
jeder Spieler darf zwei Spielkugeln spielen.
Mannschaft (4 Spieler):
jeder Spieler darf eine Spielkugel spielen.

7. Wertung
Nach jeder Runde, d.h. wenn beide Mannschaften alle Spielkugeln gespielt haben, werden die Punkte wie folgt vergeben:

Punkte werden für die Spielkugeln einer Mannschaft vergeben, die dem Pallino näher liegen als die der gegnerischen Mannschaft. Wenn dies mit freiem Auge nicht klar ersichtlich ist, muss gemessen werden. Ein Spieler kann eine genaue Messung verlangen (gemessen wird immer von der Mitte der Kugel bis zur Mitte des Pallinos). Am Ende einer jeden Runde zeigt der Schiedsrichter die gewonnen Punkte sowie die Farbe des Gewinnerteams an. Bevor die Spielkugeln entfernt werden, holt sich der Schiedsrichter per Blickkontakt das Einverständnis der Spieler ab. Die Spieler haben das Recht, eine genaue Messung zu beantragen, sofern sie nicht mit der Entscheidung des Schiedsrichters einverstanden sind. Stimmen die Spieler mit der Punktvergabe des Schiedsrichters überein, können die Spielkugeln durch die Offiziellen entfernt und eine neue Runde kann begonnen werden. Jene Mannschaft, die die letzte Runde gewonnen hat, beginnt die folgende Runde mit dem Einwurf des Pallinos. Der Schiedsrichter ist verantwortlich für die Richtigkeit der Angaben auf der Anzeigetafel und im Spielbericht. Es ist Aufgabe der Teamkapitäne, jederzeit auf die Richtigkeit des angezeigten Spielstands zu achten.

Hinweis: Eine Anleitung und die Boccia-Spielregeln finden Sie hier zum ➠ Download (PDF-Datei)...

Über den 1. Boccia-Club Offenburg

Boccia – die italienische Variante des Boule-Spiels – brachten italienische Zu- und Einwanderer bereits vor der Jahrhundertwende in das Deutsche Kaiserreich. Bereits seit über 90 Jahren wird auch in unsere Heimatstadt das „Spiel mit den Kugeln“ betrieben. Seit der Gründung im Jahre 1929 kann unser Verein auf eine beachtliche Erfolgsgeschichte zurückschauen.

  1. Boccia-Club e.V. Offenburg
  77652 Offenburg, Stegermattstraße 30
  +49 (781) 2 45 14
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